Neues DIPF-Projekt entwickelt computerbasierte Testverfahren für den Bildungsbereich
Die empirische Bildungsforschung der letzten zehn Jahre ist geprägt von Arbeiten im Bereich der Erfassung von Kompetenzen. Neben einschlägiger Grundlagenforschung haben vor allem international vergleichende Schulleistungsstudien wie TIMSS, PISA und PIRLS und auch die Studien "International Adult Literacy Survey" (I-ALS) und "Adult Literacy and Lifeskills Survey" (ALL) in der Erwachsenenbildung das Thema in den Vordergrund gerückt.
Um Kompetenzen zu erfassen und zu bewerten, müssen die entsprechenden diagnostischen Instrumente und Methoden ausdifferenziert und optimal aufeinander abgestimmt sein. Computerbasierte Testverfahren bieten dafür gute Voraussetzungen - für die wissenschaftliche Arbeit in der Bildungsforschung allerdings müssen sie erst erschlossen und angepasst werden. Mit dem neuen BMBF-geförderten Projekt "Technology Based Assessment" erarbeitet das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung eine Forschungs- und Entwicklungsstruktur für technologiebasierte Testverfahren, die verschiedene Assessment-Anforderungen berücksichtigen und unterstützen wird.