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Profil und Passung - Studierendenauswahl in einem differenzierten Hochschulsystem, BerlinDie hochschuleigene Auswahl von Studienbewerbern stellt einen zentralen Aspekt der weiteren Entwicklung des deutschen Hochschulsystems dar. Seine Thematisierung in einem breiteren hochschulpolitischen Kontext ist Gegenstand der Tagung "Profil und Passung", zu der der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Landesstiftung Baden-Württemberg einladen. Die Tagung wird in Kooperation mit der HIS Hochschul-Informations-System GmbH und der ITB Consulting GmbH am 16. und 17. Januar 2008 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin durchgeführt. Hochschuleigene Auswahl- und Eignungsfeststellungsverfahren sind Ausdruck der sich auffächernden Fach- und Angebotsprofile einerseits, der nach Vorraussetzungen und Motivlagen heterogener werdenden Studienbewerber/innen andererseits. Die möglichst effektive Vermittlung ("Passung") zwischen diesen beiden Differenzierungstrends ist die zentrale Funktion hochschuleigener Auswahlverfahren. Die Schnittstelle Hochschulzugang bekommt damit sowohl für die im Wettbewerb stehende Hochschule als auch für den einzelnen Studieninteressenten einen stärker strategischen Stellenwert. Wegen der zahlreichen Zulassungsbeschränkungen stehen gegenwärtig zwar noch die eher selektiven Auswirkungen von Auswahlverfahren im Vordergrund; das Spektrum der Debatte ist jedoch um Aspekte wie den sich abzeichnenden Fachkräftemangel oder das politische Ziel einer Verbreiterung des Hochschulzugangs durch erhöhte Durchlässigkeit des Bildungssystems zu erweitern. idw-online tagung
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