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ErzieherInnen Ausbildung an der FH PotsdamAusbildung von Fachkräften für eine qualifizierte psychologisch-pädagogische Arbeit mit KindernIn der Fachhochschule Potsdam - Sozialwesen startet im WS 05/06 ein neuer Ausbildungsgang für ErzieherInnen Bachelor of Arts: Bildung und Erziehung in der Kindheit Während bislang in Deutschland ErzieherInnen auf Fachschulen ausgebildet wurden, erfolgt mit diesem Studiengang eine Angleichung an das europäische Ausbildungsniveau. Während in Deutschland erst einige Hochschulen mit der Ausbildung von ErzieherInnen begonnen haben, wird in nahezu allen europäischen Ländern diese Ausbildung auf Hochschulniveau angeboten. In den 6 Semestern sind folgende Kompetenzen für eine pädagogische Arbeit in
zu erwerben. Das Studium zeichnet sich durch eine psychoanalytische Schwerpunktsetzung aus. Es wird in Kooperation mit Lehrenden der Universität Potsdam (aus dem Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft und dem Institut für Grundschulpädagogik) durchgeführt. *Profil des Studiengangs* Innerhalb des Studiengangs wird auf folgende Kompetenzen bzw. Inhalte besonderen Wert gelegt: Kompetenzen
Wissenschaftliche Orientierung des Studiengangs Im Rahmen sozialwissenschaftlicher Theorien wird neben allgemeinen erziehungswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Themen ein besonderer Akzent auf _*psychoanalytische Theorien*_ und die von ihnen bestimmte Sichtweise auf Prozesse des Aufwachsens von Menschen, auf die damit verbundenen Konflikte und die soziale Einbettung in Institutionen (Familie, Kindertageseinrichtungen, Schule, Gemeinwesen) gelegt. Die *Psychoanalyse* hat viele andere Theorieentwicklungen wesentlich mit beeinflusst, so dass psychoanalytische Grundkenntnisse sowohl zum Verstehen und Erklären kindlicher Entwicklungsprozesse, der Entstehung und Bearbeitung psychischer Störungen, als auch der Weitergabe transgenerationaler Familienmuster notwendig und sinnvoll sind. Sie hat zudem einen starken Praxisbezug und ist eine Metatheorie, mit der auch anthropologische und soziale Phänomene wie die Entstehung von Vorurteilen, Aggressionen und Gewalt, Einstellungen oder auch kollektive Ressentiments (ethnozentrische Weltbilder) verstanden und erklärt werden können. Darüber hinaus dienen die psychoanalytischen Theorien als *Referenzfolie* für *Wahrnehmungs-, Reflexions- und Selbstreflexionsprozesse der Studierenden* in einem engen Theorie-Praxis-Verbund. [Siehe auch die Übersicht Studiengänge für ErzieherInnen an Hochschulen]
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