Open Access an deutschen Hochschulen - aus dem FQS-Newsletter 11/06

Seit September 2006 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Erstellung einer bundesweiten Informationsplattform zu Open Access, die kooperativ von den Universitäten Bielefeld, Göttingen, Konstanz und der Freien Universität Berlin betrieben wird. Unter Open-Access-Publikationen versteht man weltweit frei zugängliche wissenschaftliche Veröffentlichungen im Internet. Für die Autoren/-innen kann dies eine deutlichere Sichtbarkeit in der internationalen Scientific Community bedeuten. Die Unterzeichnung der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen durch zahlreiche Universitäten, Wissenschafts- und Fördereinrichtungen mag die wissenschaftspolitische Bedeutung von Open Access aufzeigen. Die Ergebnisse einer Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten unter besonderer Berücksichtigung von Open Access sind in der Studie Publikationsstrategien im Wandel? dargestellt. Die Open-Access-Informationsplattform richtet sich an wissenschaftliche Autoren/-innen, Hochschulleitungen und Fachgesellschaften. Schwerpunkte der Informationsplattform sollen u.a. konkrete Handlungsempfehlungen, Austausch von praktischen Erfahrungen sowie Materialien zu Open Access sein. [via FQS Newsletter 11/06 per E-Mail]